Zugegeben, es war nicht gerade tiefgründige Unterhaltung, in die ich da reingezappt bin: “Die 25 skurrilsten Lebensträume” – oder so. Ich weiß den Titel schon gar nicht mehr, und ich kann mich auch überhaupt nicht erinnern, wer gewonnen hat. Einige Lebensträume waren tatsächlich sehr skurril, bei anderen Geschichten hatte ich einen fetten Kloß im Hals.
An etwas glauben – engegen allen abschätzigen Lächelns
Der Lothringer z.B., der ein Schiff gebaut hat. Mitten im Wohngebiet, in seinem Garten, jahrzehntelang. Weil er das so wollte. Weil er gerne ein Schiff haben wollte. Belächelt worden ist er, viele haben gedacht, das Riesen-Schiffsmodell würde beim ersten Versuch untergehen. Als es dann schwamm, hat nur noch er selbst das Grinsen im Gesicht gehabt.
Froh und dankbar sein
Grinsen im Gesicht hatte auch Nick Vujicic im Beitrag über ihn. Ein Grinsen voller Lebensfreude, von Gott gegeben. Aber über ihn haben wir schon berichtet, da empfehle ich Sie gerne weiter an die Seiten von ERF Pop. Sorry Nick, ich bin zwar ein bisschen verliebt in dich, aber hier und heute geht es um eine andere Story: Team Hoyt – Yes you can!
Aufopfernde Liebe zeigen

Was für eine Geschichte! Ein Junge wird geboren und er ist schwer behindert. Er kann sich nicht verständigen, nicht laufen, nicht “normal” wie die anderen sein. Niemals. Irgendwann findet er einen Weg, mit Hilfe des Computers zu kommunizieren. Und er bittet seinen Vater darum, bei einem 5-Meilen-Rennen mitmachen zu dürfen. “Dad, when I’m running, it feels like I’m not handicapped.” … frei sein. Das wünscht sich Rick; und sein Vater? Der beginnt zu trainieren. Und er läuft nicht nur einmal die erträumten 5 Meilen.
Mittlerweile sind die beiden bei 1042 Events an den Start gegangen – darunter sieben Triathlons in der Ironman-Distanz (auch den schwersten Triathlon der Welt – wie man sagt – in Hawaii): Dad legt seinen Sohn in ein Schlauchboot und schwimmt mit ihm an einem Schleppseil knapp 4 Kilometer. Dann trägt er ihn zum Fahrrad, das mit einem Sitz vorne augestattet ist. Fahrraddistanz: 180 Kilometer, zurück nach Kailua Kona und die Laufschuhe an – Dick Hoyt schiebt seinen Sohn in einem übergroßen Joggingkinderwagen auch über die abschließende Marathonstrecke vor sich her. Wer die Bilder vom Zieleinlauf auf dem Alii Drive in Kona sieht, weiß was Vaterliebe ist.
Sich selbst aufopfern, damit das Kind fliegen kann.
Die Bibel sagt (Lukas 11):
“Welcher Vater würde seinem Sohn denn eine Schlange geben, wenn er ihn um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er ein Ei haben möchte? Wenn schon ihr hartherzigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist schenken, die ihn darum bitten.”
Vaterliebe, die mir den Atem verschlägt. Und dann soll ich mir vorstellen, dass Gott es noch viel besser und schöner macht?? Unglaublich. Aber wahr. Der Vater hat sich klein gemacht, wurde in Jesus Christus ein Mensch. Und er opferte sich auf für alle Menschen, die er als seine Kinder liebt. Damit wir nicht mehr behindert sind. Wir sind frei, der Weg ist frei, wir können fliegen! Wir müssen uns nur ganz und gar ihm anvertrauen und dürfen nicht versuchen, die Strecke allein zu schaffen.
Unvorstellbar …:
I can only imagine
What it will be like
When I walk
By your side
I can only imagine
What my eyes will see
When your face
Is before me
I can only imagine
Surrounded by Your glory, what will my heart feel
Will I dance for you Jesus or in awe of you be still
Will I stand in your presence or to my knees will I fall
Will I sing hallelujah, will I be able to speak at all
I can only imagine
I can only imagine
When that day comes
And I find myself
Standing in the Son
I can only imagine
When all I will do
Is forever
Forever worship You
I can only imagine
I can only imagine
I can only imagine
When all I will do
Is forever, forever worship you
(Mercy Me)